Burgwegfest 2001

Zahlreiche Besucher trotzten dem schlechten Wetter Auch bei traditionsreichen Veranstaltungen gibt es Neuerungen. So musste beim 24. Burgwegfest am Wochenende des 30. Juni / 1. Juli erstmals das beliebte Wettmähen vom Samstag abgesetzt und auf den Sonntag morgen verlegt werden. Schuld daran waren Sturmböen und sintflutartiger Regen, welcher den Aufenthalt im Freien - und dort findet ein Mähwettbewerb nun mal statt - unmöglich machte.
Ein heruntergestürzter Wurstkocher mit Inhalt bildete zum Glück für die Veranstalter den größten Verlust. Neben einer Prellung wegen eines umgefallenen Tisches musste man keine weiteren Personenschäden verzeichnen.
Dies war auch der Umsicht vieler Helfer zu verdanken, die sich während des Sturmes im Wesentlichen auf das Festhalten von Gegenständen und nicht auf die Herausgabe von Lebensmitteln beschränkte.

Trotz der übermäßig feuchten Witterung ließen sich die bereits zahlreich anwesenden Gäste unter dem Festzelt ihre gute Laune nicht verderben, wurden sie doch von dem bereits völlig durchnässten Servicepersonal tapfer weiter bedient, wofür diesen hier noch einmal ein herzlicher Dank gebührt. Der regenfreie Sonntag ließ die Helfer hinter den Ständen kräftig ins Schwitzen kommen, war doch das Festgelände stets voll besetzt.
Aus Reilingen und der weiteren Umgebung kamen die Besucher, um die kulinarischen Spezialitäten wie Handkäs Knöchel oder den MGV-Teller zu genießen. Mit selbstzubereiteten Backwerken der Sängerinnen und Sängerfrauen konnte die Mahlzeit abgerundet werden. Neben der riesigen Getränkepalette erfreute sich auch die erneut eingerichtete Sektbar großer Beliebtheit.

Aber auch die dargebotenen Attraktionen sind ein Grund für den großen Menschenandrang.
Eine Hüpfburg für die Kinder, Kutschfahrten durch Reilinger Fluren, und die Schminkecke sind stets Anziehungspunkt der jüngsten Festbesucher.
Erstmals wurde auch ein Kindertraktor-Rennen durchgeführt, bei dem es nur Sieger gab.

Zum sonntäglichen Frühschoppen wurden die Gäste mit schmissigen Weisen des Sängerbundes unter der Leitung von Gerhard Nussbaum unterhalten. Abends sorgten die Reilinger Buwe mit einer Tauziehvorführung für Abwechslung. Für eine zusätzliche Bereicherung des Burgwegfestes sorgte die Schalmeinenkapelle aus Philippsburg am Sonntagabend die die anwesenden Gäste nochmals so richtig in Schwung brachten.

Jährlicher Höhepunkt des Burgwegfestes ist aber stets der Mähwettbewerb, dieses Mal aus den bereits geschilderten Gründen am Sonntag morgen.
Zu den zahlreichen altgedienten "Profis" gesellten sich auch dieses Jahr wieder einige jüngere Sensenmänner, welche versuchten, die bessere Technik durch Schnelligkeit auszugleichen, was nicht immer gelang.
Für die zu bearbeitende Fläche, in diesem Jahr erstmals unmittelbar neben dem Festzelt, stoppten die Zeitnehmer zwischen gut einer und über sechs Minuten.

Von diesen gewaltigen Zeitunterschieden ließen sich die Preisrichter Albert Weis und Hans Menger jedoch nicht beeindrucken. Bei Ihnen wurde die Mähtechnik und die Sauberkeit des Schnitts mit besonderem Augenmerk betrachtet.
Nach eingehender Bewertung aller Kriterien konnte der Ehrenvorsitzende Kurt Ries folgende Platzierungen bekannt geben. Auf den Plätzen zwei bis vier fanden sich die früheren Sieger Gerhard Dörfer, Leo Sturm und Peter Geng, knapp gefolgt von Ralf Bräuninger.
Verdienter Sieger in diesem Jahr war jedoch der Kroate Martoc Josic, der den Wanderpokal für ein Jahr sein Eigen nennen darf.
Auch die nächsten beiden Platzierten des von Ludwig Wörner organisierten Wettbewerbs erhielten einen Pokal, die übrigen Teilnehmer wurden mit einer Erinnerungsmedaille ausgezeichnet.

Der MGV bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Familie Boctor Fath für die Bereitstellung des idyllischen Hofes, bei allen Helfern, bei allen Kuchenspendern, sowie bei allen Besuchern des Burgwegfestes.

US

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